Übersichtskarte

semana de viaje- Bolivia

Montag, 21.07.2014

nach 3 Wochen Sprachkurs und Sozialarbeit kamen von verschiedenen Organisationen so viele Freiwillige in unser Projekt mit Kindern, dass 2 von uns und Mitbewohner die aber in anderen Projekten taetig sind es sich leisten konnten mal eine Woche abzuhauen.

Es ist nicht so das die Arbeit keinen Spaß macht oder man keine Lust haette, aber wenn man schonmal in Peru ist und sich die Moeglichkeit bietet auch Bolivien zu bereisen, dann nimmt man diese gerne war. :)

und zu Bolivien: wir sind mit dem plan nach puno gefahren (Suedperu), die schwimmenden Inseln zu besichtigen und dort zu uebernachten Das ist auch so ziemlich das einzige, was reibungslos geklappt hat... Puno ist laut, voll, hat enge Gassen, viele Strassenstaende und ist ziemlich dreckig im Vergleich zu Cusco, aber trozdem gefaellt mir die Stadt sehr, einfach nur weil sie direkt am Titicacasee liegt und somit auch eine schoene Strandpromenade, lustige Pelikanpaddelboote und groesse Schilffflaechen. Die Fahrt zu den Schwimmenden Inseln dauer so 1,5 Stunden und sit wunderschoen auch wenn unser Uraltkutter beaengstigend voll mit Wasser gelaufen ist Angekommen ist das Programm unvermeidbar touristisch aber trozdem intertessant: Die Uru-Frauen mit ihren wallenden Roecken und sonnengegerbten Gesichter bitten die Touristen auf Schilfbaenken Platz zu nehmen und erzahelen einem dann wie sie einkaufen und leben etc. Die gesamten Inseln bestehen aus schwimmendem Torf auf dem totora-Schilf, dass in der Naehe waechst, aufgelagert wird. Die Haeser sind einfach aus totora zusammengebundene Huetten. Eine der Frauen hat uns in ihr Heim gefuehrt: 4 Waende, darin ein Bett, Kleidung und in Marias Huette auch ein kleines Radio das ihr und ihrem Mann gehoert. Auch das Dach besteh aus Schilf und die Huetten und der Boden der Insel muessen spaetestens alle 30 Tage neu gebaut werden..auf den Boden wird einfach neues Schilff gelegt und dann festgetreten. Weiter gings mit einem komplett aus totora bestehenden Boot auf dem eine Art Balkon steht auf dem wir sassen. Angeschoben von einem Minimotorboot vom demokratisch gewaehlten "Praesidenten" der Insel persoehlñich kommt man auf eine zweite Insel, auf der gabs dann leckere Sardinen mit Reis udn Kartoffeln. Die Inseln sind alle so klein, dass auf jeder hoechstens 7 Familien wohnen und deshalb waren wir mit "besichtigen" auch schnell fertig. Nach der schoenen Rueckfahrt durch Schilffwaelder haben wir ein nettes Restaurant gefunden mit super Suppen und exotischen Salaten. Hostel 6 Euro pP.

Am naechsten Tag gings weiter an die Copacabana von Bolivien, ein buntes kleines Stadchen mit schoenem Berg, direkt am See. Der Grenzuebergang wird zu Fuss erledigt, man muss Geld umtauschen, zur Ploizei, das Visum fuer Peru in einem anderen Hausechen abgeben, ueber eine einfache Metallkette nach Bolivien laufen, 100Meter den Berg hochlatschen und dann da ein neues Visum mit Stempel fuer 30 Tage abwarten..Die machen auch Bilder von jedermanns Pupillen undso bei der Einreise, aber wir mussten im Gegensatz zu Hannah nichts zahlen. Sie hat die Woche mit uns verbracht, kommt aus den USA und musste ueber 100$ Einreisegebuehren zahlen! In Copacabana haben wir ein hostel gefunden und die Bootstour fuer den naechsten Tag gebucht, sind den wunderschoenen Berg in der Abendsonne hochgelaufen, auf dem der Kreuzweg mit alten Steinkreuzen aufgebaut ist, und auf dessen Spitze man eine wundervolle Aussicht auf den See hat, indem sich Sonne und Mond spiegeln. Nach hunderten von Fotos (ein paar von uns hatten echt gute Kameras) sind wir wieder runter und Essen gegangen. Das das Restaurant supergut aussieht heisst leider nciht dass das Essen nicht einfach in die Mikrowelle gesteckt wird Wir haben danach noch Busse nach Uyuni und zurueck gebucht, die wir am naechsten Tag leider wieder canceln mussten.. Bolivien ist unglaublich guenstig, ein Dreibettzimmer in einem Hostel mit eigenem Bad und Warmwasser z.B. kostet umgerechnet 5,5 Euro pro Person! Morgens um / hat noch kein Cafe und nichts auf, also passt man sich an und trink nen heissen Cafe con leche und isst ein Broetchen mit Spiegelei einfach auf der Strasse, da sitzen Mutter und Tochter in Indigenakleidung und verkaufen frisch gemachtes Fruehstueck an Einheimische und uns. Die Frau von der Reiseagentur nach uyuni (von da aus reist man zu den Salzwuesten) hat uns beim Vorbeigehen gesehen und mitgeteilt das nach Uyuni nichts geht, seit 2 Wochen streiken die Leute da und lassen weder Busse noch Autos noch manche Fluege ankommen... Das Geld haben wir natuerlich zureuck bekommen und gleich Tickets nach la Paz gebucht. Die Fahrt zur Isla del Sol waer wunderschoen gewesen, wenn es nicht so mega nach Benzin gestunken haette das vielel schlecht wurde! Auf der Hin und Rueckfahrt haben wir aber eine Gruppe meganetter junger Amerikaner kennengelernt, die in la Paz von ihrer Kirche aus ein Voluntariat im Krankenhaus machen. Auf der Insel selbst gabs leider nur nen schnellen Cafe und wir sind den halben Weg die Inkatreppen hcoh, bevor wi wieder runtermussten weil das Boot zureuck kam. Auf dem Steg haben 4 Bolivianer in blaer Trachtkleidung fuer einene Videodreh getanzt und die ueblichen Bolivianerinnen Souvenirs verkauft (wunderschoene Tischdeckchen! ) Der Rueckweg war viel besser weil wir mit den Amis oben auf dem Boot in der Sonne sassen und uns gut unterhalten konnten. Wir sind sogar mit der selben Busagentur nach la Paz, der Bus fahert ueber eine Faehre und die Passagiere muessen in ein anderes Boot also hatten wir noch eine wackelige Bootsfahrt

La Paz ist komplett uebrfuellt, sieht ziemlich aermlich aus, und hat eine furchtbare Strassenfuehrung mit fast keinene Ampeln.. Der Bus hat uns mitten im Trubel rausgelassen und wir haben auf einen Tipp hin zum Glueck ein hostel im Zentrum fuer 2 naechte gefunden (megacooler Wintergarten indem das freie Fruehstueck serviert wird.) In dem megaguenstigen Preis inbegriffen ist auch ein freigetraenk pro person (Vodka oder Rummix..an dem abend waren aber alle zu muede fuer irgendwas.. Nach einer endlich mal waermeren Nacht wollten wir am naechsten Tag die deathroad runter, wegen der Kaelte aber lieber mit Bus und nicht bikend..

Die alte ist nichtmehr befahrbar und so heitzte der minivan ueber eine alphaltierte aber trozdem ziemlich steile und kurvige Strasse ca. 3000 Hoehenmeter runter nach Coroico.Auf der Fahrt kann man, wenn man nciht wie ich die meiste Zeit die Augen zu hat, Landschaften von kargen Schneebergen bis hin zu Dschungel sehen Angekommen in Coroico hat es leider so stark geregnet, dass der Wagen auf den letzten Metern fast noch abgerutscht waere und wir dort auch ncihts machen konnten als lecker zu essen, monopoly zu spielen und zeitig wieder hoch zu fahren um nicht im dunkeln erst anzukommen. Man koennte ja meinene dass man auf der gefaehrlichsten Strasse der Welt bei Regen, Nebel und voll beladen vorsichtig faehrt und nciht in den Kurven ueberholt aber gut! Zurueck im hostel brauchten wir alle eine heisse Schokolade und den freedrink! Wir haben Leute kennengelern, die Uyuni waren und nur wieder weg konnten, weil sie nachts in einem jeep rausgeschmuggelt wurden, also ists vielleicht ganz gut, dass wir nicht da waren... Am naechsten morgen nach besagtem kostenlosen Fruehstueck und einer warmen Dusche sind wir auf getrennten Wegen durch die Stadt gelatscht. Meine Mitbewohnerin und ich haben die Amerikaner getroffen und aussergewoehnliche Souvenirs und Schmuck im "mercado de bruchas" = Hexenmarkt geshoppt und zusammen gegessen. Ich hatte nur einen Mate de Coca weil mein Magen nichts anderes wollte und dann gings endlich mit dem Nachtbus die 14 Stunden anch Cusco zuereuck waehrend derer es uns allen schlecht ging.

Zum "Sommer" in Suedamerika: Als wir La Paz verlassen ahben hat es wunderschoene dicke Flocken geschneit :D

3 semanas en cusco- rafting

Montag, 07.07.2014

Hola amigos :)

endlich nach 3 Wochen Aufenthalt in Peru schrteibe ich mal was in diesen Blog...

Es ist nicht so, dass ich nie Zeit oder Lust gehabt haette, die Gruende waren fehlendes Wifi, ein neues Passwort und dass gmx auf dem handy nie funktioniert..

Die erste Woche Sprachkurs im wunderschoenen Kuenslterviertel San Blas war sehr unterhaltsam, und bereichernd, da wir nicht nur spanische Grammatik wiederholt haben und suedamerikanisches Vokabular gelernt haben (es gibt soooo viele spanische Woerter die man in Suedamerika oder besonders in Peru nicht benutzten sollte weil sie eine ganz andere, Bedeutung haben und man schnell missverstanden werden wuerde) , sondern auch viel ueber die Kultur, Essens- und Lebensgewohnheiten der Peruaner. Fragen wie ¿Warum sind fast alle Verkehrspolizistinnen in Cusco Frauen? wurden hier in entspannter Atmosphaere beantwortet. Man lernt in kleinen Gruppen (zu 3. oder 4.), was sehr effektiv ist und mehr Spass macht :) Bei unserer Lieblingsbaeckerei gab es fast jeden morgen eine Zmtschnecke und am vorletzten Tag besuchten alle Schueler die Corpus Christi Prozession die auf der Plaza de Armas startet und bei der riesige heiligenskulpturen nach gemeinsamem Beten durch die Strassen getragen werden. Nachdem wir die 14 heiligen Cuscos bestaunt hatten, ging es weiter auf einen kleinen Platz auf dem nur im Monat Juni ein traditionelles Gericht angeboten wird : chiriuchu. Bestehend aus Mehrschweinchenfleisch, Huehnchen, Tortillabrot, weissem Kaviar, Algen, Maiskoernern und Alpacawurst bekam es einigen besser als anderen, geschmeckt hat es aussergewoehnlich und sehr lecker!! Der Sprachkurs war also ziemlich sinnvoll um wieder in die Sprache "rein zu kommen" und gut um Cusco und die Leute, das Essen und auch die Musik besser knnenzulernen! Zur Musik: Es gibt jeden abend in mehreren touristischeren Diskotheken Cuscos kostenlose Salsa- und Bachata kurse von 9 bis 11 die ebenfalls viel Spass machen und gut sind um spaeter beim feiern auch so tanzen zu koennen wie es die meisten Peruaner tun ;) Dieses Angebot haben wir schon alle zusammen wahrenommen und vor, den Kurs auf jeden Fall nochmal zu besuchen.

Zum Feiern und dem was man sonst noch alles hier machen kasnn komme ich in den naechsten Blogeintraegen die jetzt haefiger folgen werden! ;)

 

Zu heute: Die 7 Leute die schon alle zusammen seit 3 Wochen hier wohnen haben zusammen eine Raftingtour gebucht. Los gings um halb 10, man wird mit dem Minibus abgeholt und faehrt aus Cusco raus, durch atemberaubende Berglandschaften und immer am Fluss entlang ueber Holzbruecken bis zu gewuenschtem Platz am Fluss. Unerwegs zu sehen gits es auf den Feldern vor den Bergen Kuehe, Esel, Pferde, kleine Seen, Palmen und karge Felswaende. Nach einem kurzem Breefing gings ab in die Boote und zu 6. plus guide den Fluss runter, wobei man immerwieder auf Kommandos wie "jumg to the left" oder "get down" hoeren muss, um nicht gegen Felsen zu fahren oder umzukippen. Die guides waren sehr gut und in 2 Booten erreichten wir alle heil das Camp wo es ein leckeres Mittagessen gab und eine Sauna aus Holz, sowie die moeglichkeit Siplining ueber den fluss zu machen. Alles in allem ein spannender, schoener und im nachhinein anstrengender Tag. :) Auf jeden Fall empfehlenwert fuer Anfaenger oder Leute die gerne im Boot bleiben moechten und mit Passagen bis zur Schwierigkeitsstufe 3, anders als die 3 Tagestour, die bis 5 geht...

 

26.05.14 noch 17 Tage bis Peru! :)

Montag, 26.05.2014

Hola queridos,                                                                                    

ich habe mir gedacht ich erstelle einfach mal einen Reiseblog.                                                         So kann ich euch unterwegs mitteilen, (es sollte in Cuzco Internetcafes geben), was ich so erlebe, wen ich kennenlerne, wie meine Unterkunft und die Mitbewohner sind und vor allem was ich ihn Peru alles entdecke. Ich werde natürlich auch Fotos machen und diese hier mit euch teilen..dann müsst ihr nicht auf Eindrücke meiner Erlebnisse warten bis ich wiederkomme :)

Ich hoffe Ihr (Freunde und Familie) fühlt euch so ein bisschen mehr bei mir in Cuzco und ihr dürft gerne auch Einträge kommentieren! Ich werde euch vermissen aber so seid ihr immer auf dem neusten Stand und ich freue mich natürlich auch muchisimo auf Peru, Cuzco und die Leute, das Essen, und die Kinder im "Hort" in dem ich nachmittags arbeite :)

Den "fremden" Lesern bringt dieser Blog hoffentlich auch etwas..vielleicht hat der ein oder andere ja vor, nach Peru zu fliegen und findet hier ein paar anregende Tipps und Eindrücke :)

Los gehts am 12.06 und dann bin ich erstmal 2 Monate weg.

Hasta pronto!